Deine Fragen zum BANDIT – unsere Antworten.
Der entscheidende Unterschied ist das FLARE System. Über Umlenkrollen werden Beschleuniger und Bremse direkt über die Steuergriffe kontrolliert. Mit den Händen ganz oben stellst du das Profil des BANDIT auf maximale Geschwindigkeit und Steilheit ein, erst im unteren Steuerbereich greift die Bremse dazu. Das sorgt für ein einzigartig intuitives Fluggefühl und volle Kontrolle über deinen Gleitweg. Dank seines Reflexprofils bleibt der BANDIT dabei außergewöhnlich stabil in allen Flugphasen.
Am offensichtlichsten ist die deutlich höhere Streckung des BANDIT. Gleichzeitig wurden Profil und Trimmung überarbeitet. In Kombination führt dies zu spürbar höherer Leistung, sowohl im Gleiten, als auch bei dynamischen Manövern. Während der BANDIT trotz seiner massiven Streckung von etwa 7:1 erstaunlich einfach zu starten und zu fliegen ist, darf der Anspruch an das eigene Können nicht unterschätzt werden. Für erste Erfahrungen raten wir klar zum MOUSTACHE², der sich spürbar verspielter durch die Luft bewegen lässt. Der BANDIT ist für diejenigen gedacht, die auf der Suche nach dem Maximum sind.
Ähnlich wie der MOUSTACHE² wurde auch der BANDIT als Küstenschirm konstruiert. Trotzdem fühlen sich beide Schirme am Berg unglaublich wohl und ermöglichen ein bisher ungekannt dynamisches Flugerlebnis. Besonders begeistert uns auch das unproblematische Startverhalten bei wenig Wind. Wer Flugspaß mag und Parakite-Erfahrung am Berg mitbringt, wird den BANDIT lieben.
Wir empfehlen ausgedehnte Thermikflüge mit dem BANDIT nicht. Der Schirm zeigt seine Stärken ähnlich wie Miniwings am deutlichsten in ruhiger, laminarer Luft und bietet dort das beste Flugerlebnis, auch wenn er in normal turbulenten Bedingungen über große Stabilitätsreserven verfügt.
Ja, Hike&Fly mit dem BANDIT ist problemlos möglich. Aufgrund der robusten Konstruktion sind Haltbarkeit, Packmaß und Gewicht etwas höher als bei vergleichbar großen Bergsteigerschirmen. Achte insbesondere am Anfang deiner FLARE Karriere darauf, ausreichend große Landeplätze zu wählen.