Deine Fragen zum SCOUT – unsere Antworten.
Der entscheidende Unterschied ist das FLARE System. Über Umlenkrollen werden Beschleuniger und Bremse direkt über die Steuergriffe kontrolliert. Mit den Händen ganz oben stellst du das Profil des SCOUT auf maximale Geschwindigkeit und Steilheit ein, erst im unteren Steuerbereich greift die Bremse dazu. Das sorgt für ein einzigartig intuitives Fluggefühl und volle Kontrolle über deinen Gleitweg. Dank seines Reflexprofils bleibt der SCOUT dabei außergewöhnlich stabil in allen Flugphasen.
Der SCOUT trägt alle Gene des MOUSTACHE² in sich und garantiert 100% FLARE Feeling. Gleichzeitig wurde der SCOUT so konstruiert, dass damit ein bisher ungekannt einfacher Einstieg in die Welt der Parakites möglich ist. Der SCOUT reagiert um alle Achsen etwas gedämpfter als der MOUSTACHE². Das dickere Profil überträgt Turbulenzen deutlich weniger. Die Leinengeometrie erlaubt eine einfache Handhabung. Die zippbaren Winglets ermöglichen es, den Schirm nach einer Eingewöhnung deutlich agiler zu gestalten.
Ähnlich wie der MOUSTACHE² wurde auch der SCOUT als Küstenschirm konstruiert. Trotzdem fühlen sich beide Schirme am Berg unglaublich wohl und ermöglichen ein bisher ungekannt dynamisches Flugerlebnis. Gerade aufgrund der fehlerverzeihenden Eigenschaften eignet sich der SCOUT für den alpinen Einsatz besonders gut und bietet eine echte Alternative zum Manövern mit konventionellen Schirmen.
Wir empfehlen ausgedehnte Thermikflüge mit dem SCOUT nicht. Der Schirm zeigt seine Stärken ähnlich wie Miniwings am deutlichsten in ruhiger, laminarer Luft und bietet dort das beste Flugerlebnis, auch wenn er in normal turbulenten Bedingungen über sehr große Stabilitätsreserven verfügt.
Ja, Hike&Fly mit dem SCOUT ist problemlos möglich. Aufgrund der robusten Konstruktion sind Haltbarkeit, Packmaß und Gewicht etwas höher als bei vergleichbar großen Bergsteigerschirmen. Achte insbesondere am Anfang deiner FLARE Karriere darauf, ausreichend große Landeplätze zu wählen.